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Liedertexte

WIR SÄCHSICHEN FANFAREN

Hier hat Dr. Gert Zenker aus Sebnitz zur 2. Mut-Mach-Kundgebung in Mittweida das Lied eingestimmt (ja, er selbst hat diese Texte auch gedichtet).

Wir sächsischen Fanfaren, was man auch von uns hält,
stehn ein für freies Atmen in dieser Maskenwelt.
//: Wir woll’n nicht wieder tanzen nach schriller Pfeife Ton,
wir haben’s nicht vergessen, das hatten wir doch schon. ://

Wenn über Blumenwiesen Parolen niedergehn,
es kann nicht immer hageln, wir werden widerstehn.
//: Man hat uns viel versprochen, gehalten hat man’s nie,
nur in einem Wort das Volk noch, das Wort heißt Pandemie. ://

Einen schwarzen Blumenstrauß will man uns überreichen,
das Dunkel dieser Welt mit dem Licht nicht mehr vergleichen.
//: Den Glauben, Hoffnung, Freude, die Liebe und das Glück
wird niemand uns nehmen, es kommt zu uns zurück. ://

Wie soll ich die Menschen unsrer Zeit wohl beschreiben,
wie Kinder auf den Straßen ihre Tanzspiele treiben,
//: wir haben’s Euch geklagt, und Ihr habt nicht geweint,
seht das Grau dort am Himmel, wie gut Ihr’s mit uns meint. ://

Mensch, willst Du Deinem Kinde noch in die Augen schaun,
kannst Du den Maskenworten nicht länger vertraun,
//: das Lächeln der Kinder, das so leicht zerbricht,
willst Du es bewahren, so zeig Dein Angesicht. ://

Und fällt ein sanfter Regen auf Blumenwiesen nieder,
dann sing mit Deinen Kindern neue Hoffnungslieder.
//: Ein bunter Regenbogen soll uns die Brücke sein,
zwischen Erde und Himmel, wir sind nicht allein. ://

DEUTSCHLAND, ZEIG DEIN GESICHT

Deutschland, zeig Dein Gesicht
Wach endlich auf – Kämpf für Dein Recht
Lass Deine Kinder wieder frei
Lass sie wieder singen, spielen und schreien
Deutschland, zeig Dein Gesicht – Fürchte Dich nicht

1. Sie sind Meister im Täuschen und Manipulieren
Ich frag’ mich, wer verdient daran
Mit Angst und mit Schrecken lässt’s sich besser regieren
Ein Riss geht durch unser Land – Hey hab ich hier was nicht ka – piert
Bitte sag mir, was ist hier pas – siert

2. Hey, Ihr da oben, seid Ihr echt so korrupt
Könnt Ihr noch in den Spiegel sehen?
Die Leute da draußen, die geh’n echt kaputt
Viele müssen einsam von uns gehen. Nur, weil Ihr etwas gefunden habt
(Und) uns erzählt das macht uns alle krank.

Und wir sind viele und wir werden immer mehr
Auch wenn sie uns ignorieren und uns diffamieren
Wir halten durch und bleiben hier

Nehmt Euch wieder in den Arm – Und kommt Euch wieder näher
Habt keine Angst – Und nehmt kein Blatt mehr vor den Mund
Erhebt Eure Stimmen – Wir sind friedlich und bunt

Deine Schuld

1. Hast Du Dich heute schon geärgert, war es heute wieder schlimm
Hast Du Dich wieder gefragt, warum kein Mensch was unternimmt
Du musst nicht akzeptieren, was Dir überhaupt nicht passt
Wenn Du Deinen Kopf nicht nur zum Tragen einer Mütze hast, ohoho

Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt
Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt, wenn sie so bleibt

2. Glaub keinem, der Dir sagt, dass Du nichts verändern kannst
Die, die das behaupten, hab‘n nur vor der Veränderung Angst
Es sind dieselben, die erklären, es sei gut so, wie es ist
Und wenn Du etwas ändern willst, dann bist Du automatisch Terrorist

Weil jeder, der die Welt nicht ändern will, ihr Todesurteil unterschreibt

3. Lass uns diskutieren, denn in unserem schönen Land
Sind zumindest theoretisch alle furchtbar tolerant
Worte wollen nichts bewegen, Worte tun niemandem weh
Darum lass uns drüber reden. Diskussionen sind (ok)

4. NEIN – geh mal wieder auf die Straße, geh mal wieder demonstrieren
Denn wer nicht mehr versucht zu kämpfen, kann nur verlieren
Die Dich verarschen, die hast Du selbst gewählt
Darum lass sie Deine Stimme hören, weil jede Stimme zählt, ohoho

Hört ihr nicht

Original: Tracy Chapman // Talking `bout revolution

Hört ihr nicht, dass es nach Revolution klingt. Noch ganz leise
Hört ihr nicht, dass es nach Revolution klingt. Noch ganz leise

Noch hoffen sie auf den Sozialstaat
Betteln um Almosen bei den Nutznießern des Systems
Verschwenden Zeit mit Kurzarbeitergeld
Sitzen rum und warten, das bald was passiert

Hört ihr nicht, dass es nach Revolution klingt. Noch ganz leise

Die Menschen werden aufstehn, ihren Teil hol‘n
Die Menschen werden aufstehn, (wieder) nehmen, was gestohl‘n

Ihr da oben, besser (lauft 12x)
Oh ja besser ihr (lauft 12x)

Denn endlich, endlich das Blatt wendet sich. Es klingt nach Revolution
Denn endlich, endlich das Blatt wendet sich. Es klingt nach Revolution

Noch hoffen sie auf den Sozialstaat
Betteln um Almosen bei den Nutznießern des Systems
Verschwenden Zeit mit Kurzarbeitergeld
Sitzen rum und warten, das bald was passiert

Hört ihr nicht, dass es nach Revolution klingt. Noch ganz leise

Denn endlich, endlich das Blatt wendet sich. Es klingt nach Revolution
Denn endlich, endlich das Blatt wendet sich.

Es klingt nach Revolution. Oh ja!
Es klingt nach Revolution. Oh ja!
Es klingt nach Revolution. Oh ja!



Nicht länger ein Sklave der Angst
Einfache Homerecording-Aufnahme

Überall ist Angst, Verzweiflung packt das herz
Doch ich gebe nicht auf
Wahrheit scheint weit weg, das Dunkle dominiert
Doch das Licht, es bricht sich Bahn

Ich bin nicht länger ein Sklave der Angst
Ich bin voll Mut und Kraft
Ich bin nicht länger ein Sklave der Angst
Ich bin für Freiheit gemacht

Ich stehe hier
Mit Gleichgesinnten
Ich spüre überall
Hunger nach der Wahrheit
Alle Ketten
Sie fallen ab
Wir sind Söhne und Töchter
zur Freiheit berufen

O – o – o – o – o
O – o – o – o – o

Ich bin nicht länger ein Sklave der Angst
Ich bin voll Mut und Kraft
Ich bin nicht länger ein Sklave der Angst
Ich bin für Freiheit gemacht

Wir sind nicht länger Sklave der Angst
Wir sind voll Mut und Kraft
Wir sind nicht länger Sklave der Angst
Wir sind für Freiheit, Freiheit, Freiheit gemacht


Die Gedanken sind frei
Einfache Homerecording-Aufnahme

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliehen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei.

Ich denke, was ich will, und was mich beglücket,
doch alles in der Still, und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:die Gedanken sind frei.

Und sperrt man mich ein in finsteren Kerker
Das alles sind rein vergebliche Werke
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
Und Mauern entzwei die Gedanken sind

Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: die Gedanken sind frei.

Wir Menschen sind frei, das solltet ihr wissen
Wir haben ein Herz und auch ein Gewissen
Das könnt ihr nicht stehlen und mögt ihr uns quälen
Es bleibet dabei: Wir Menschen sind frei.

Das Volk ist nicht klein und auch nicht weit weg
Es steht vor eurer Tür und kommt mit an Deck
Es hat einen Willen – das nicht nur im Stillen
Drum höret den Schrei: Wir Menschen sind

frei – ei – ei – ei – ei – ei – ei – heit. Freiheit 3x


“Frank” Lied

*Bemerkenswertes Vorkommnis beim Autokorso 20.Februar 2021 Dresden.

Am Sonnamd ham wir schön zusamm‘
Unsre Dynamos spielen sehn
Da hörten wir, Lärm vor dor Tür
Was isn da wohl bloß geschehn?

Paar Audos hubm und drei Lausbubm
Ham vor die Reißzwecken g’streud
Die wolln mobbm, en Korso stobbm
Der heute für die Freiheid rollt

Jeder hier hat, Corona sadd
Wir tun uns solidarisiern
Dor Frank, der tritt mit festm Schridd
Vor alle, die hier browoziern

Frank, Hör auf! Du hast getrunk’n!
Hörn wir noch die Muddi schrei’n,
Doch dor Frank, der ist schon und‘n
Und stehd für die Freiheid ein!

Frank! Frank! Vielen Dank!
Frank! Frank! Vielen Dank!

Was die da mach’n, is ni zum Lachen
Die dürf’n sich jetzt nisch beschwärn
Den zieht dor Frank, die Ohren lang
Die sollen sich nach Hause schärn!

Un als die weg war’n von dor Fohrbahn
Waren wir sehr erleichtert dann,
Dass Frank – jawohl – trotz Algohol
Diesen riskanten Kampf gewann.

Frank, Hör auf! Du hast getrunk’n!
Hörn wir noch die Muddi schrei’n,
Doch dor Frank, der ist schon und‘n
Und stehd für die Freiheid ein!

Frank! Frank! Vielen Dank!
Frank! Frank! Vielen Dank!

Wir sind sonst friedlich un sehr gemüdlisch
Einfache Leude aus dem Volg
Uns allen stingt, wenn man uns zwingt,
dass wir die Schnauze hald’n soll’n

Doch Godd sei Dank, ham wir den Frank
Wir feirn ihn als unsern Häld
Er ist so kühn , wir lieb’n ihn
Weil für ihn Herz un Mud was zähld.


Wir machen alles mit

Wir machen alles mit / sind weiterhin schön brav
und wer da aus der Reihe tanzt / der wird von uns bestraft
Macht doch einfach mit / und nutz nicht den Verstand
Irgendwann wacht ihr auf / dann ist’s ein anderes Land

Das Feiern wird verboten, die Arbeit ist erlaubt.
Und denen ihr die Arbeit habt verboten, ist die Zukunft schon geraubt.
Immer macht uns noch viel kranker als das Virus selbst vermag.
Die Menschlichkeit stirbt weiter den lieben langen Tag.
Mit den Ellenbogen grüßen! Halt bloß den Abstand ein!
Die Maske nicht vergessen! Am besten, du bleibst daheim …
Die Nachbarn denunzieren, denn die Party ist zu groß.
Was ist aus uns geworden? Zusammenhalt grandios!

Wie tief sind wir gesunken, ich gewöhne mich nicht daran.
Bin zur Wahrheit stets erzogen, verteidige sie, wo ich kann.
Ich werde auch weiterhin schön grüßen, mit dem Handschlag, das ist doch klar.
Meine Freunde fest umarmen – das ist normal und wunderbar!
Die Alten in den Heimen verstehen die Welt nicht mehr,
sie sind einsam, fragen nach ihren Lieben – mir wird’s ums Herze schwer.
Vor allem uns’re Kinder müssen leiden unter eurer falschen Politik.
Sport, Musik war gestern – per online wird’s verschickt.

Da gibt es auch noch Menschen, die verdienen da richtig dran.
Die Masken sind gleich teurer, die Tests für jedermann.
Wir befolgen Nonsense-Regeln, die keiner mehr versteht
und wir werden eingeschworen, dass das so weitergeht.
Da sag ich einfach Danke und schreibe euch ein Lied
Wie ihr Freiheit, Kultur und Bildung weiter runterzieht.
Lasst die Masken fallen, zeigt endlich das Gesicht!
Unser Geist kann wieder atmen, aus Dunkelheit wird Licht!

Hört auf uns zu befehlen! Und beendet diese Pein!
Und bitte lasst uns Menschen endlich wieder menschlich sein.


Sei ein lebendger Fisch

Sei ein lebendger Fisch, schwimme doch gegen den Strom!
Auf, und wag es frisch: Freude und Sieg ist dein Lohn

Nur die toten Fische schwimmen immer mit dem Strom
Lassen sich mit allen Andern treiben
Haben weder Kraft noch Mut, was Anderes zu tun
Wollen in der grossen Masse bleiben

Habe doch den Mut, auch einmal Anders zu sein
Als die meisten Leute um dich her
Wenn sie dich auch alle als nicht ganz normal verschrein
Frage du nur: was will denn der HERR?

Doch aus eigner Kraft wirst du nie ein lebendger Fisch
Bitte Gott um kraft an jedem Tag
Glaub’, dass auch in deinem leben Jesus Sieger ist
Und du staunst was er zu tun vermag


Laß dich hören, laß dich sehen

Laß dich hören, laß dich sehen
Bleib nicht hinter deiner Tür!
Deine Worte, deine Hände
Du wirst gewünscht, Gott fragt nach dir

Ein jeder nimmt, und jeder gibt zugleich
Kein Mensch lebt nur für sich allein.
Wenn Hoffnungslossigkeit der Freude weicht,
wird Gottes Liebe bei uns sein

Das, was du hast. hast du nicht nur für dich.
Erst teilen macht das Leben reich.
Das Brot auf dieser Welt ist sicherlich
Genug daß es für alle reicht

Und das, was Gott dir gibt, nimm dankbar an
Er schuf ja alles wunderbar
Das neue Leben, das fängt hier schon an
Die Erde ist kein Wartesaal


Schüttel ab die Ketten

Schüttel ab die Ketten, Fesseln werfe ab
Singe auch in Tälern, singe auch im Schmerz
Die Hymne, sie schwillt an, das Lied der Freiheit, hörst du es
Schüttel ab die Ketten, wir singen laut laut laut

Jesus, mein Retter, du reißt Kerkermauern ein
Wenn mein Herz ein Wunder braucht, dann bist du da!
Jesus, mein Retter, mein Sieg in jeder Schlacht
Wenn mein Kampfeswille stirbt, ich weiß, dann bist du da!

Du zerbrichst Verachtung, Schande nimmst du weg
Du stillst mein Verlangen durch die Kraft in deinem Nam‘
Die Hymne, sie schwillt an, das Lied der Freiheit, hörst du es
Schüttel ab die Ketten, wir singen laut laut laut

Lass die Dunkelheit, unsern Jubel hör’n
Aus der Asche steigt der Sieg auf
Keine Kette kann uns halten
An unseren Fesseln verherrliche dich


Steh wieder auf
4. MUT-MACH-Kundgebung in Hainichen – anleitende Wörter von Michael Volkmann – ab 00:54 beginnt das Lied.

Sie hauen auf mich ein, bis ich den Halt verlier.
Doch ich steh wieder auf.
Ich werde abgeschossen, fliege vor die Tür.
Doch ich steh wieder auf.

Nach Tod und Dunkelheit siegte das Licht.
Wer jetzt an den Auferstandenen glaubt fürchtet sich nicht.

Was uns bedrückt, das ist die eigne Bitterkeit.
Doch ich steh wieder auf.
Uns macht verrückt die Angst in dieser großen Zeit.
Doch wir stehn wieder auf.

Die Umgefallenen, die Stummen bitten wir:
Kommt doch, steht wieder auf!
Gebt euch nicht selber auf! Noch brauchen wir euch hier.
Kommt doch, steht wieder auf!

Sie legen uns aufs Kreuz. Es geht mit uns berg ab.
Doch wir stehn wieder auf.
Sie legen uns am Schluss als Tote in ein Grab.
Doch wir stehn wieder auf.

Text: Theo Lehmann
Melodie: Reiner Schöne


HELDEN UNSERER JUGEND

Ihr habt gesagt, dass es weitergeht – hinterm Horizont
Und dass über den Wolken die Freiheit wohnt
Und eines Tages da kämen Kinder an die Macht
Doch ich hab das Radio ausgemacht

Ihr Helden unserer Jugend – Wo habt ihr euch versteckt
Habt ihr den Mächtigen da oben die Stiefel geleckt
Habt ihr die Seiten gewechselt oder ward ihr schon immer da?
Ihr Helden unserer Jugend – Ihr könnt uns alle mal

Oh, an Tagen wie diesen zieht ihr ein euren Schwanz
Verdammt lang her seit ihr Mal mutig ward
Heute sitzt ihr bei Lanz
Ihr singt uns von Freiheit wolltet wie Rie – sen sein
Doch ihr seid Zwerge ganz feige und klein

Hallo ihr Gutmenschen – Bitte erklärt uns den Sinn
Lass euch von uns feiern mit dem Fähnchen im Wind
Denn auch Multimillionäre sind solidarisch in der Not
Und im Club der Pharisäer herrscht Alarmstufe Rot – Alarmstufe Rot

Ihr Helden unserer Jugend – Man kann euch kaum noch sehen
Denn ihr steckt schon viel zu tief im Arsch des Systems
Habt ihr den allerletzten Funken – Haltung verloren
Die Helden unserer Jugend – was ist aus euch geworden


G. Z.: Sag mir, wo du stehst, wem du vertraust …

Zurück oder Vorwärts, du musst dich entschließen
Es ruft das Licht uns nach vorn Stück um Stück
Du kannst nicht bei uns und bei ihnen genießen
Denn wenn du im Kreis gehst, dann bleibst du zurück

Sag mir, wo du stehst, sag mir, wo du stehst,
Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst.

Du gibst, wenn du redest, vielleicht dir die Blöße
Noch nie überlegt zu haben, wohin
Du schmälerst durch Schweigen kein Wortgetöse
Ich sag dir ins Ohr: ja dein Leben hat Sinn

Sag mir, wo du stehst, sag mir, wo du stehst,
Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst.

Wir haben ein Recht, uns im Licht zu erkennen
Auch nickende Masken nützen uns nicht
Ich will beim richtigen Namen dich nennen
Und darum zeig mir dein wahres Gesicht

Sag mir, wo du stehst, sag mir, wo du stehst,
Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst.

Wie lang noch willst du das Dunkel ertragen
Oh, sag mir, wie kann das alles nur sein?
Auf deinem Herzen häufen sich Fragen
Und zwischen Parolen macht Hoffnung sich klein.

Sag, wem du vertraust, sag, wem du vertraust,
Sag, wem du vertraust, auf welchen Weg du schaust.

Gesundheit auf Probe, Larve und Nadel
Kein lausiger Narr, ein Mensch lebt in Dir
Krümm dich nicht unter falschem Tadel
Dein Leben ist mehr als ein Ausweispapier.

Sag, wem du vertraust, sag, wem du vertraust,
Sag, wem du vertraust, auf welchen Weg du schaust.

Sag mir, wo du stehst, sag mir, wo du stehst,
Sag mir, wo du stehst, und welchen Weg du gehst.

Hartmut König hat dieses Lied, soviel ich weiß, ca. 1966 / 67 als Abiturient geschrieben, als junger Mensch; ich denke, es ist eines von den Liedern, die bleiben werden. Der Lieddichter war ein Kind des Sozialismus, ein Kind seiner Zeit. So wie junge Menschen heute, auch die meisten Erwachsenen, befangen sind im Geist unserer Zeit. Hartmut König wird es mir nicht übelnehmen, dass ich sein Lied aufgegriffen, leicht verändert und zwei weitere Strophen ergänzt habe. Ich spiele das Lied in Sebnitz noch mit derselben Gitarre, die ich 1970 / 71, vor fünfzig Jahren, in der Hand hatte. Zu Str. 5 vgl. den Text „Which Side Are You On?“, gesungen von Pete Seeger: „Oh workers can you stand it? / Oh tell me how you can? / Will you be a lousy scab / Or will you be a man?“ Scab meint Schorf, Grind, aber auch: Streikbrecher. – Sebnitz, am 21. April 2021 (WendeBlätter 2020, Ausgabe 24 S. 4 & 5)

All in all, its just a-nother lie on its own
All in all, its just a-nother massive control


An alle Polizisten
Home Recording – Chorus frei gedichtet

Ohne eure Uniformen seid ihr auch Teil des Volkes
Brüderlich mit Herz und Hand schauen wir die Augen an

An Alle Polizisten, hört mir zwei Minuten zu |
was geht in euren Köpfen vor, bei dem was ihr grad tut |
Das hat nichts mit eurem Job zu tun – dem Schwur aufs Grundgesetz
Schau ich dabei zu, zerbricht mein Herz, als wird ein Hund verletzt.

Ihr habt geschworn dem Volk zu dienen | und nicht es zu verbiegen
Für Politische Intressen – es ist unsittlich zu bekriegen
Doch das ist, was grad passiert |
Ihr folgt | nur Befehlen | doch ihr werdet staatlich kastriert |
Und bezahlt mit eurer Seele

– ich empfehle | den Sinn macht wenn ihr zu | hört und denkt,
macht euch doch einfach mal bewusst wem ihr gehört | wer euch lenkt | Berlin August | Zwanzig Zwanzigtausend Nazis anmarschieren, ihr wisst genau das, dass nicht stimmt, die Staats | medien phantasieren |

Ein Tag später dann die Antifa – ihr kriegt schwer auf die Fresse –,
und die Presse schreibt das auf | dieser Querdenkermesse
Sie behandeln euch wie Dreck | als Hirnlose Eunuchen
Abends Ausgangssperre, Tagsüber auf Maskenmuffelsuche

| Ohne eure Uniformen seid ihr auch Teil des Volkes
Brüderlich mit Herz und Hand schauen wir die Augen an |2x

Wir brauchen euch – uns‘re Polizisten 2x
Schließ euch an – schließ euch an 3x
Denn das Volk ist Souverän!

Ich könnt fluchen | Versuche mich bewusst zurück zu halten,
doch ihr degradiert und prügelt sogar Kinder, Frauen und Alte.
Was ist looos mit euch? | Fehlen euch Rückgrat und Eier,
dient als Nutten dem Regime und das zerpflückt | euch wie Freier

Wie geht’s weiter? | Schnell dann bald, wenn eure Zeit vorbei ist,
kommt der Punkt, an dem es selbst dem kleinen Deutschen nicht mehr reicht. Dann brennt die Straße | Bürgerkrieg | Ihr gegen das Volk |
Kuckt was anderswo geschieht | ist das wirklich was ihr wollt |

Setzt die Helme ab | legt die Waffen nieder, remonstriert
Und bekriegt | nicht mehr die, die auch für euch Demonstriern |
Für die Freiheit und vor allem auch die Zukunft eurer Kinder
es liegt jetzt in eurer Hand | noch das schlimmste zu verhindern

Also schaltet euer Hirn ein | findet eure Menschlichkeit
die Menschheit ist bereit euch zu verzeihn, sobald ihr Menschen seid. Die Grenze scheint unüberwindbar | so handelt schnell |
scheisst aufs Geld und seid kein Teil | dieses Wandels unsrer Welt

Wir brauchen euch – uns‘re Polizisten 2x
Schließ euch an – schließ euch an 3x
Denn das Volk ist Souverän!

Ohne eure Uniformen seid ihr auch Teil des Volkes
Brüderlich mit Herz und Hand schauen wir die Augen an