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8. MUT-MACH-Kundgebung in Frankenberg

Letzten Mittwochabend war wunderschönes Wetter!

Da wir keinen Livemusiker hatten, kam alles vom USB-Stick. Die Hymne als instrumentale Version, das Lied “Die Gedanken sind frei” von LA FRONTERA VICTORIANA. Natürlich hatte ich GEMA bezahlt!  

Es waren ca. 110 Teilnehmer da. Alles friedlich und bunt. Die Polizei war nett und zuvorkommend.

Das Lied von Freya, welches ich ein wenig “mitgebrummt” habe, kam sehr gut an – diesmal mit musikalischer Piano-Unterstützung vom Band!  

Auch Herr Fischer von der Holzoper Frankenberg ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte über den Besuch im Altenheim bei seiner Mutter zu sprechen – wie unmenschlich, wie tragisch dort Besuche abgewickelt werden.

Christiane Thümer vom Orgateam Hainichen sprach ebenso eine interessante Rede zum Thema ” Was kommt danach? Was folgt NACH Corona?”

Ich habe meinen MUTMACH-Pullover vorgestellt, und darauf hingewiesen, wo es ihn käuflich zu erwerben gibt. Und nebenbei erzählt, dass nun unsere – von Nicolas initiierten Kundgebungen – auch in Rochlitz und Kenia stattfinden! Großer Applaus!!

Wir haben die offenen Reden etwas vermisst – sonst waren immer 4-5 Anwärter vor Ort, diesmal nur 2. Daher suchen wir, das Orgateam aus Frankenberg, weitere Mitstreiter für unser Team, um die festen Reden auszubauen!

Redebeitrag Anja Hoffmann

Wir stehen hier jeden Mittwoch zusammen und wollen uns Mut machen. Das hat, zumindest für mich, eine Weile funktioniert. Vor zwei Wochen verkündete uns Herr Fischer, dass er seine Holzoper nun doch nicht öffnet. Die Gründe dafür sind bekannt und durchaus nachzuvollziehen. Schon diese Situation hat mich eher wütend statt mutig oder positiv gestimmt. Nun wurde letzten Mittwoch die Bundesnotbremse beschlossen. Ich möchte dabei weniger auf die Politik eingehen, als auf die tausenden von Demonstranten. So viele mutige Bürger sind nach Berlin gefahren. So viele haben eine lange Reise, einen Tag Urlaub oder Geld „in den Sand“ gesetzt. Denn, hat es etwas gebracht? Ja, sicherlich sind durch diese Demonstration einige Medienberichte entstanden. Und auch der ein oder andere Bürger ist durch die Bilder vielleicht ins Grübeln gekommen. Aber sonst? Sonst hat die Regierung, nein sonst hat Frau Merkel mit ihren Virologenfreunden, wieder einmal etwas durchgesetzt, was ihrer Meinung nach gut für uns Bürger ist. Es gibt doch aber so viele andere Stimmen die immer lauter werden. Es werden Politiker, Schauspieler und Polizeipräsidenten laut. Auch noch viele viele andere mehr. Aber wenn selbst diese Meinungen keinen Kurswechsel in der der Bekämpfung der Pandemie herbeiführen, was wollen wir dann hier bewegen? Es macht mich sprachlos, wenn ich höre, dass man z.Bsp. wenn man sich von der Kosmetikerin die Füße pediküren lässt, keinen negativen Coronatest benötigt für die Fingernägel, also die Maniküre aber ohne diesen nicht in das Kosmetikstudio kommt. Oder noch ein Beispiel, was meiner Meinung nach an Schwachsinn nicht zu überbieten ist. Grundschüler werden getestet und trotz negativem Testergebnis müssen sie auf dem Hof beim gemeinsamen Spielen eine Maske tragen. Wisst ihr was ich meine? Es gibt so viele Vorschriften die zum Himmel schreien. Ich weiß, dass ein Tragen des MNS an frischer Luft einfach Schwachsinn ist. Doch wer aktuell eine Kundgebung anmelden und durchführen und auch daran teilnehmen will, muss wissen, dass diese Pflicht Vorraussetzung dafür ist. Gegen vereinzelte Vorschriften darf und kann jeder einzelne von euch für sich protestieren. Wir haben uns zum Beispiel dafür entschieden, unsere Kinder von der Schule zu nehmen. Aber auch das geht nur, weil wir deren Aufsicht durch unsere momentane Situation, den ganzen Tag übernehmen können. Ich weiß von vielen Familien, die sich durch den harten beruflichen Alltag , diesen Luxus nicht leisten können. Doch wo führt uns das alles noch hin? Schon vor der Corona-Situation lebten wir in einer Ellenbogengesellschaft. Für mich war es damals schon selbstverständlich, meine Mitmenschen anzulächeln und meistens bekam ich auch ein freundliches Lächeln zurück. Diese kleine Geste war und ist so wichtig und macht uns Menschen aus. Wir Menschen sind abhängig von Gefühlen. Wir können in den ersten drei Sekunden zuordnen, ob uns das Gegenüber sympathisch ist oder nicht. Nun tragen wir seit über einem Jahr diese Maske. Nun können wir in unserem Alltag diese drei Sekunden nicht mehr nutzen. Und leider kommt zu dieser Situation erschwerend hinzu, dass sich die Menschen untereinander denunzieren oder beim Amt melden. Der Eine verurteilt die Eltern, die ihre Kinder trotz der Testpflicht in die Schule geben, der Nächste verurteilt diejenigen die sich an alle Auflagen halten und der nächste verunglimpft Menschen, die im Impfzentrum arbeiten usw.usw….
Wisst ihr was ich glaube? Die Menschen die vor der Krise schon voller Neid und Missgunst waren, sind es jetzt noch mehr. Was aber in meinen Augen viel schlimmer ist, dass diese Menschen so viele andere anstecken. Für mich findet hier aktuell eine Spaltung statt. Ich glaube, dass diese Spaltung gewollt ist. Leider muss ich aber auch einräumen, dass man diese Kausalkette auch niemanden so richtig übel nehmen kann. Ein Jahr Pandemie liegt hinter uns und es hat sich nichts getan. So langsam stellt sich auch bei mir eine gewisse Lethargie ein. Ich bin müde und ich bin ratlos. Aber wisst ihr was? Auch nach einem Jahr Corona lächle ich mein Gegenüber an, ich respektiere meine Mitmenschen und deren Entscheidungen, ich verurteile nicht. Ich liebe meine Familie und meine Freunde, ich mag gerne neue Menschen kennenlernen.. Und genau diese positive Einstellung kann mir keiner nehmen. Auch nicht Corona oder diese nicht mehr nachvollziehbare Politik. In diesem Sinne, stellt Fragen, bleibt mutig, und vor allem bleibt euch treu.
Danke für`s Zuhören.

Redebeitrag Lutz Hoffmann

Kein Mediziner – nur Laienverständnis. interessiere mich für die möglichen Erfolgsaussichten dieser Massendurchimpfung – habe mich durch diverse Zeitungen gehangelt – alles an verschwörungstheoretischem Quatsch weggelassen.

Im Oktober 2020 – also noch während der Erforschung eines Impfstoffes gegen das COVID-19-Virus – äußerte sich Virologin Melanie Brinkmann auf der MDR-Homepage wie folgt:

Zitat „Der Impfstoff müsste so beschaffen sein, dass er eine Infektion mit dem Coronavirus bei Geimpften tatsächlich verhindert. Daran kann ich derzeit noch nicht recht glauben. Wahrscheinlicher ist, dass eine Infektion weiterhin möglich sein wird – jedoch mit deutlich abgeschwächten Symptomen. Dadurch würde immerhin die Weitergabe von Viren reduziert und die Pandemie deutlich verlangsamt. Es wird mit einer einmaligen Impfung nicht getan sein. Ähnlich wie bei der Grippeschutz-Impfung wird auch eine Sars-Coronavirus-Impfung regelmäßig aufgefrischt und erneuert werden müssen.“ Zitatende

Mittlerweile diskutieren Virologen, wie oft man sich jährlich impfen lassen muss, um auch den auftretenden Mutationen einigermaßen entgegen wirken zu können. Dabei sprechen einige von 3-4 x – jährlich!!

Die Hamburger Infektologin Marylyn Addo hat Politik und Gesellschaft indessen aufgerufen, nicht allzu hohe Erwartungen in einen Impfstoff zu setzen. Die Impfung könne nur Teil der Lösung sein. Sie hält es für unwahrscheinlich, dass der Impfschutz so lang anhält wie z.B. bei einer Masernimpfung.

Aber Deutschland hat nur DIESE eine Strategie. Das Impfen. Viele Virologen sind sich jedoch sicher, dass das Hineinimpfen in eine Pandemie – wie es jetzt gerade passiert! – das potentielle Entstehen impfresistenter Mutanten fördert“.

Top-Virologe Geerd Vanden Bossche erklärt es genauer: Zitat: „Da die im Zuge der Impfung gebildeten Antikörper vor allem das Spike-Protein der Covid-19 Viren angreifen, wird das Virus nun vermehrt Mutationen in diesem speziellen Teil des Spike-Proteins forcieren, da diese es dem Virus am ehesten ermöglichen, den impf-induzierten Antikörpern zu entkommen. Konkret heißt das: Das Virus versucht, immer weiter zu mutieren, um der Impfung zu entkommen. Irgendwann ist es dann gegen alle gängigen Impfstoffe resistent. Dabei verlieren die Menschen nicht nur ihren Impfschutz – sondern auch „ihre kostbare, angeborene Immunität wäre enorm geschwächt. Einem dann eventuell gefährlicheren Virus wären Geimpfte und Ungeimpfte dann quasi schutzlos ausgeliefert.“ Zitatende. Klingt irgendwie ernüchternd, oder?

Israel – DER Vorreiter in Sachen Massenimpfungen. Über 53% sind mit BIONTECH durchgeimpft! Dieses Land wurde wegen seiner Schnelligkeit und Durchsetzung seiner Impfkampagne sehr gelobt. Nun wütet dort besonders die britische Mutante, gegen die sich der Wirkstoff von BIONTECH nur schwer behaupten kann. Mittlerweile klagen dort oft auch jüngere Patienten über schwere Verläufe. Das israelische Gesundheitsministerium bestätigt außerdem, dass derzeit Geimpfte eine 40 mal höhere Mortalität als Ungeimpfte haben. Man kann es kaum fassen, oder?

Ich lese ihnen etwas vor und sie raten, auf welches Land sich das bezieht:
„1,3 Milliarden Einwohner hat der Subkontinent, 61 Millionen haben bereits beide Impfungen bekommen, weitere 51 Millionen nur die erste Dosis.

Bis Anfang April hatte dieses riesige Land nie eine Inzidenz von mehr als 50. Die aktuelle Inzidenz liegt bei 168.“ OK, unsere liegt höher, werden jetzt manche sagen. Aber in DIESEM dicht besiedeltem Land sind es gleich mal mehr als 15 Millionen bestätigte Corona-Fälle! Welches Land? Ja, Indien! Auf der Internetseite von ZEIT:DE steht: Eine neue gefährliche Mutation tobt in diesem Land. B1.617. Menschen, Geimpfte und Ungeimpfte, fallen dieser Mutation zum Opfer. B.1.617 steht derzeit unter besonderer Beobachtung der Wissenschaft, da sie Mutationen aufweist, die sie sowohl besonders ansteckend macht als auch zusätzlich die Immunität aushebeln könnte.“

2 Sätze, und sie dürfen wieder raten, wer das vor knapp 1 Woche gesagt hat: „Auf Europa kommt ein Problem zu. Möglicherweise helfen die bekannten Impfungen gegen diese Variante nicht.“ Karl Lauterbach. Aber wir sollen brav mit den Impfungen weitermachen.

Umso mehr geimpft wird, umso höher sind also die Wahrscheinlichkeiten neuer Mutationen. Und nun bekommen Geimpfte gewisse Rechte, mehr Freiheiten zurück. Trotzdem können sie weiterhin an Corona erkranken. Man erwartet dabei mildere Krankheitsverläufe. Den Virus weitergeben – eventuell sogar mit einer Mutante – das ist wahrscheinlich. Was sagte Herr Seehofer am 27.12.2020? Zitat: „Eine Unterscheidung zw. Geimpften und Nichtgeimpften kommt einer Impfpflicht gleich. Ich bin aber gegen einen Impfzwang“. Zitatende. Ob er wohl bei seiner Meinung bleibt?

JEDER darf sich FÜR oder GEGEN die Impfung entscheiden. Das will und darf ich auch nicht werten. Doch wenn im Herbst diesen Jahres die 4. Welle anrollen sollte und an den sinnlosen Inzidenzwerten mit ähnlichen Werten wie heute weiterhin festgehalten wird, wenn dann – wie in Indien zu sehen – Geimpfte eine höhere Mortalitätsrate aufweisen als Ungeimpfte – Ja, DANN werden wir wohl unsere deutsche Impfstrategie neu überdenken und bewerten müssen. Denken sie darüber nach. Vielen Dank.